Was macht eine gute Webseite aus?

gute Webseite

Manchmal bekomme ich von Lesern diese oder ähnliche Fragen:

Was macht eine gute Webseite überhaupt aus?
Gibt es da eine Checkliste die man abarbeiten kann, oder Ähnliches?

Eine allgemeingültige Antwort kann ich Dir hier leider nicht geben. Das Thema Suchmaschinen Optimierung ist dafür viel zu komplex.

Die seriöse und richtige Antwort wäre: Es kommt darauf an …

Welche Art von Webseite hast Du und wen genau möchtest Du damit ansprechen? (Stichwort Zielgruppe)
Was möchtest Du mit Deiner Seo Optimierung* genau erreichen?

In diesem Beitrag werde ich Dir 7 Elemente auflisten, die auch Deiner Webseite helfen werden bessere Ergebnisse zu liefern.

Holistisches SEO

Die besten Ergebnisse erzielst Du immer mit einer ganzheitlichen Seo Strategie. Natürlich ist das Arbeit und setzt das nötige Wissen voraus.

Langfristig ist es jedoch der beste und nachhaltigste Weg Deine Seite zu optimieren.

Ganzheitlich bedeutet, dass Du auf allen Ebenen optimierst. Optimiere aber nicht für nur für die Suchroboter, sondern auch oder vor allem für Deine Besucher. Biete Ihnen die beste Nutzererfahrung auf Deiner Seite. Dazu gehört (als Beispiel) eine saubere und klar strukturierte Navigation, wo sich Deine Besucher sofort zurechtfinden.

Denn Webseiten Besucher möchten Informationen und Lösung finden, nicht danach suchen.

Wenn Du alle Seo Strategien kombinierst und die Verbesserungen umsetzt, dabei auch die Ergebnisse im Auge behältst und laufend analysierst, dann bist Du auf dem richtigen, bzw. auf einem sehr guten Weg.

7 Elemente einer guten Webseite

Bei einer guten Webseite sind manche Dinge wichtig und auch richtig. Doch oft sind diese Dinge nur sehr schwer zu messen.

Bei der Optimierung für Suchmaschinen wird in letzter Zeit auch vermehrt über die Qualität der Inhalte gesprochen.

Auch Google selbst empfiehlt, sich auf die Webseite und die Qualität der Inhalte zu konzentrieren.

Immer wenn Google ein Algorithmus-Update bringt, verlieren manche eine gute Position in den Suchergebnissen. Andere wiederum gewinnen Positionen dazu.

Wichtig dabei ist aber: Gib Dir nicht selbst die Schuld. Achte immer auf die Gesamtqualität Deiner Beiträge. Lass Dich aber nicht von Positionen in den Suchergebnissen fertig machen.

Viele Seitenbetreiber und Blogger suchen den heiligen Gral bei den Quality Raters Guidelines von Google. Sie versuchen irgendwie eine Anleitung zu bekommen, wie ihre Inhalte perfekt ranken in Suchmaschinen.

Du kannst Dir den Schmöcker gerne downloaden und durcharbeiten 🙂

Mein Tipp dazu: Nimm Google nicht allzu ernst bzw. verzweifle gleich wenn Du nicht unter den ersten Suchergebnissen erscheinst.

Natürlich sollst Du Deine Inhalte immer wieder optimieren. Auch eine neuerliche Keyword Recherche ist von Zeit zu Zeit eine gute Sache.

Du musst Deine SEO-Strategie kontinuierlich evaluieren. Das ist Pflicht wenn Du dieses Thema ernst nimmst.

Suchmaschinen Optimierung ist immer ein Marathon – kein Sprint.

Schreibe Deine Artikel aber immer in erster Linie für Deine Leser und nicht für Suchmaschinen.

1. Deine Webseite erfüllt die Bedürfnisse der Nutzer und hat ein klares Ziel

Kennst du Deine Zielgruppe?
Kennst du Dein Angebot und weißt Du, wie Du die Welt damit verbessern kannst?
(Ja klingt jetzt etwas philosophisch)

Warum sollte jemand auf Deine Seite kommen und gerade mit Dir Geschäfte machen?

Mache jetzt nicht den Fehler zu denken, dass Du ein hervorragendes Produkt hast. Dieser Zug ist abgefahren.

„Baue es und sie werden kommen!“ – Das war einmal…

Du musst eine klare Mission und ein Ziel für Deine Webseite bzw. dein Projekt haben.

Wenn Du erfolgreich sein willst, musst Du dein (Ziel) Publikum kennen. Du musst so viel wie möglich herausfinden.

Du kannst wahrscheinlich in Erfahrung bringen, was Dein Wunschkunde möchte.
Aber ist das genau das Gleiche wie das, was er wirklich braucht?

Bietet dein Produkt oder deine Dienstleistung nur eine Lösung für ein Problem oder macht es darüber hinaus auch das Leben deines Kunden besser?

Verkaufst du eine Bohrmaschine oder ein Loch in der Wand?

Deine Botschaft muss stimmig sein. Sie muss mit dem übereinstimmen, was Menschen wollen und brauchen.

Das heißt für Dich, Du musst die richtigen Menschen auf Deine Seite bekommen. Und das schaffst Du, indem Du Deine Seite für bestimmte Begriffe optimierst.

Und für manche eben auch nicht.

Eine Suchanfrage sollte ein Volltreffer werden für den, der nach genau diesen Infos sucht.

Finde also heraus, von welchen verschiedenen Quellen die Besucher auf deinen Seiten landen.
Passe diese Seiten an, um die jeweiligen (Suchan)fragen zur vollsten Zufriedenheit des Suchenden zu beantworten.

2. Deine Webseite ist technisch einwandfrei aufgebaut

Eine gute Webseite…

  • … ist leicht zugänglich, technisch am letzten Stand und zeigt den Suchmaschinen, was sie alles genau indizieren können und was nicht.
  • … hat keine Fehler im Code und zeigt alles sauber und korrekt an.
  • … auch auf mobilen Geräten, egal welcher Größe.
  • … lädt super schnell, egal von wo auf der Welt man darauf zugreift.

Stelle deshalb unbedingt sicher, dass du alles tust, um die Seiten so schnell wie möglich zu laden.

Wenn Du dahingehend mehr wissen möchtest, dann empfehle ich Dir das Buch „Ladezeit Extrem!“ von Daniel Knoden.

Es zeigt Dir Schritt für Schritt die richtigen Kniffe, damit Deine Webseite in Supergeschwindigkeit lädt.

Du brauchst dafür keinerlei Vorkenntnisse oder musst ein Technik Freak sein.

Hier erfährst Du mehr dazu « (klick)

Ladezeit Extrem

Technisches SEO ist natürlich sehr wichtig, aber du kannst der Konkurrenz einen Schritt voraus sein, wenn du die Grundlagen richtig anwendest.

Und es ist keinesfalls schwer, auch wenn andere sich scheuen etwas mehr in Seo zu investieren.

Wenn Du diese „Extra Meile“ gehst, wirst Du sehen, dass sich dein Ranking mit der Zeit sichtbar verbessern wird.

Überlege dir auch sorgfältig, für welches CMS (Content Management System) du dich entscheidest und wie du es einsetzen willst.

Wähle ein seriöses Hosting-Unternehmen – eines, das flexibel und kooperativ ist. Und von Haus aus über schnelle Server verfügt (Stichwort Ladezeiten*).

Ich kann Dir hier den Anbieter Austria WebHosting empfehlen. Sehr zuvorkommend und immer ein schneller Support.

WordPress hat mir bis jetzt alles das geboten, was ich brauche. Vielleicht bin ich da etwas voreingenommen. Mag sein.

Aber ich betreibe meine Webseiten bereits seit über 15 Jahren mit WordPress. Ich denke dass ich daher sagen kann, dass es derzeit das beste CMS ist.

WordPress ist auch sehr zuverlässig, flexibel, ist natürlich sehr SEO-freundlich und verfügt über eine große Community.

So bekommst auch du dein WordPress SEO in kürzester Zeit zum Laufen.

Falls Du dahingehend noch Hilfe benötigst, dann lies Dir meinen Artikel  Blog starten – Das musst Du beachten durch.

3. Deine Webseite ist vertrauenswürdig, seriös und sicher

Sowohl Suchmaschinen als auch die Besucher achten penibel darauf, ob sie Dir vertrauen können und ob Du seriös bist.

Warum sollte gerade deine Seite oder deine Inhalte vertrauenswürdig sein?

Regelmäßige Ausfallzeiten könnten auf eine schlampige Wartung hindeuten.

Ein fehlendes grünes Schlosssymbol im Browser neben Deiner Domain* könnte bedeuten, dass du die Sicherheit nicht so ernst nimmst.

Es gibt eine Menge kleiner Hinweise, auf die sehr wohl geachtet wird.

Suchmaschinen wie Google wollen den Besuchern das bestmögliche Suchergebnis liefern. Wenn eine Suchmaschine die Inhalte aber eher anzweifelt die du veröffentlichst, oder wenn du zweifelhafte „Experten“ benutzt, um deinen Inhalt zu belegen, werden die Suchmaschinen deinen Inhalt nicht anzeigen.

Oder eben an einer Ergebnisposition weit hinten.

Die Suchmaschinen, bzw. der Algorithmus der dahintersteckt, werden jenes Suchergebnis auswählen, das sich bereits als gutes Ergebnis erwiesen hat.

Deshalb musst du an deiner Vertrauenswürdigkeit auf allen Ebenen arbeiten, sowohl technisch als auch inhaltlich.

Darüber hinaus sollte deine Seite ein sicher für deine Besucher sein. Du musst deine Sicherheitsmaßnahmen immer in Ordnung halten, oder eben bringen.

Eine gehackte Seite bringt dich nicht weiter! Und es ist viel einfacher eine gehackte Seite zu verhindern als mühsam zu reparieren.

Wenn man dann weiß, wo man überhaupt anfangen soll …

Nutze auch immer aktuelle Software. Sorge dafür, dass dein SSL Zertifikat in Ordnung ist.

Verwende sichere Passwörter und ändere diese auch regelmäßig.

4. Deine Webseite hat ein tolles Design und eine hervorragende UX

Muss deine Website schön sein?

Schönheit liegt im Auge des Betrachters.

Mein Blog hier wird sicherlich keinen Designpreis bekommen. Das ist aber auch nicht mein Ziel.

Meine Seite soll Wissen vermitteln und Du sollst Dich hier schnell zurecht finden können.

Ein „einfaches“ Design ist nicht gleich ein hässliches Design. Die Webseite soll Dich dabei unterstützen, Dein Produkt oder deine Dienstleistung so gut wie möglich zu präsentieren.

Deine Botschaft sollte laut und deutlich rüberkommen. Das Design sollte zur Marke passen und gut durchdacht sein.

Dabei bitte nicht übertreiben! Nicht alles, was technisch auf einer Webseite möglich ist hat auch Sinn…

Aber noch wichtiger ist, dass deine Seite klar und für jeden einfach zu bedienen sein sollte.

Benutzererfahrung (user experience=UX) ist nicht nur, wie etwas aussieht, sondern auch, wie es sich dabei anfühlt.

Es geht darum, den Nutzern einen angenehmen Aufenthalt auf Deiner Webseite zu bieten. Etwas, an das sie sich erinnern werden.

UX bedeutet auch, die Nutzer nicht unnötig lange warten zu lassen, bis deine Seiten geladen sind, oder sie zu verärgern, weil sie den Text auf deiner Seite dank deines Farbschemas nicht lesen können, oder sie die Buttons auf deiner mobilen Seite nicht anklicken können.

Merksatz: Wie kann ich Frustration in Glück verwandeln?

Und glückliche Nutzer haben vielleicht eine höhere Kaufabsicht…

5. Deine Seite hat großartige, vor allem auf deine Benutzer ausgerichtete Inhalte

Achte beim Erstellen von Texten und Beiträgen immer auf den Nutzer (also Deinen Besucher), nicht auf dein Unternehmen.

Gute Inhalte unterstützen deine Besuchern, ihre Ziele zu erreichen.

Um das zu schaffen, musst du deine Nutzer in- und auswendig kennen, wie ich oben bereits erwähnt habe. Verstehe sie, verstehe ihr Nutzungsverhalten und richte deine Inhalte exakt darauf aus.

Die Inhalte, die du zur Verfügung stellst, sollten klar und einfach zu erfassen sein, indem du die gleiche Sprache verwendest. So fühlen sich Deine Besucher und Kunden noch mehr von Dir angesprochen.

Biete etwas hilfreiches und vielleicht einzigartiges. Recherchiere immer möglichst viel und veröffentliche Deine besten Tipps und Hilfestellungen.

6. Deine Seite ist für mobile Geräte optimiert und gestaltet

In den letzten Jahren ist der mobile Datenverkehr immer weiter angestiegen.

Wenn deine Seite noch nicht responsive (mobil-freundlich) ist, solltest du dich schnellstens daran machen und an deinem mobilen SEO arbeiten.

Wenn deine Seite schon eine Weile mobil-freundlich ist, ist es an der Zeit deine nächste Seite „mobile-first“ zu gestalten.

Es handelt sich dabei nicht um ein neues Design. Aber die meisten Webseiten werden immer noch „desktop-first“ entwickelt, also primär so gestaltet, dass Sie vorrangig von Pc´s aufgerufen werden können.

Nachdem der Designer die Desktop-Ansicht entworfen hat, wird sie auf die mobile Größe angepasst. Dabei verliert die Seite aber oft ihre Originalität und ihren Charme bzw. Charakter.

Eine mobile-first Sichtweise hilft dir, dich auf die Aufgaben zu fokussieren, die Nutzer auf deiner mobilen Seite ausführen können sollten.

Deshalb ist es empfehlenswert ein minimales und fokussiertes Design entwerfen.

Weniger ist mehr! Erinnerst du dich?

7. Deine Seite „spricht“ direkt mit Suchmaschinen

Jahrelang haben Suchmaschinen versucht, den Inhalt von Seiten zu lesen, um festzustellen, worum es auf der Seite überhaupt geht.

Sie brauchen diesen Inhalt, um die Suchanfrage mit den indizierten Seiten abgleichen zu können, die die jeweils besten Antworten auf diese Anfrage bieten.

Dabei hat sich herausgestellt, dass es für Maschinen schwierig ist ganzheitlich zu verstehen, was wirklich wichtig ist und worum es Inhaltlich geht.

Suchmaschinen brauchen ein wenig Hilfestellung und Unterstützung, um die tatsächliche Bedeutung von Elementen auf einer Seite zu verstehen.

Hier kommen die strukturierten Daten im Schema-Format ins Spiel.

Schema ist so etwas wie ein Dolmetscher für Suchmaschinen.

Es beschreibt Elemente auf einer Seite, so dass Suchmaschinen nun mit Sicherheit sagen können, dass eine Bewertung eine Bewertung ist und ein Rezept ein Rezept ist.

Im Gegenzug, (weil Google so genauer über die Qualität des Inhalts bescheid weis), kann die Auszeichnung dieser Elemente zu hochwertigen Ergebnissen auf den Suchergebnisseiten führen.

Dazu gehören Karusselle, Nährwertangaben für Rezepte, Sterne-Bewertungen, FAQ-Dropdowns, How-To-Boxen auf Mobilgeräten und vieles mehr.

Strukturierte Daten sind einer der Bereiche, in den Suchmaschinen heutzutage viele Ressourcen investieren. Also auch diesen Aspekt nicht außer acht lassen!.

Das WordPress Plugin Yoast SEO hat bereits ein Schema-Framework mit an Board. Es unterstützt Dich dabei, Deine Text so zu optimieren, dass Suchmaschinen nicht nur inhaltlich wissen worum es dabei geht, sondern helfen den Suchrobotern auch dabei die Strukturierung besser auszulesen.

Was macht also eine wirklich gute Webseite aus?

Eine gute Webseite besteht nicht nur aus Design, sondern aus dem Zusammenspiel mehrerer Faktoren.

Es ist nicht damit getan, eine Domain* zu kaufen, irgendeinen Hoster zu wählen, WordPress zu installieren und ein cooles Theme draufzupacken.

Damit setzt du dich selbst dem Misserfolg aus. Du brauchst einen Plan, um alles korrekt zu machen.

Du brauchst eine gute und nachhaltige Strategie – vielleicht ist das das wichtigste Element einer guten Webseite.

Dies sind einige der wichtigsten Elemente, auf die du dich bei der Gestaltung oder Optimierung deiner Seite fokussieren solltest.

Natürlich ist das keine vollständig Liste.

Deshalb würde ich dich gerne fragen: Was ist dein wichtigster Punkt beim Aufbau einer guten Webseite?

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